iGEM Projektteams der Universität Bielefeld präsentieren bei STOCKMEIER in Bielefeld

Am 10.05.2017 besuchten uns die Vertreter der iGEM Projektteams von der Universität Bielefeld, um uns über ihr aktuelles Forschungsprojekt zu informieren und den Erfolg beim Wettbewerb 2016 in Boston zu präsentieren.

iGEM (international genetically engineered machine competion) ist ein nicht-kommerzieller Wettbewerb für Studierende aus aller Welt auf dem Feld der synthetischen Biologie. Es ist der renommierteste und wichtigste Wettbewerb seiner Art und findet jedes Jahr neu statt.

Das iGEM Team 2016 entwickelte ein System zur Generierung von Antikörpern mittels gerichteter Evolution. Ziel ist es, mutierten Viren mithilfe von ebenso mutierten Antikörpern entgegenzuwirken. Das Team konnte sich mit diesem Projekt wieder die Goldmedaille sichern.

Das diesjährige Team, eine Mischung verschiedenster Studiengänge der Bereiche Biologie und Informatik, stellte sein vorläufiges Thema „Translationale Inkorporation von nicht-kanonischen Aminosäuren“ vor und forscht nun bis zum Wettbewerb in Boston Ende November an diesem Projekt. Ziel für dieses Projekt ist, dass die Medizinforschung auf dieser Grundlage angepasste Antibiotika herstellen kann.

Auch in diesem Jahr fördert STOCKMEIER wieder die Gruppe von Studierenden der Universität Bielefeld, die am Biologie-Wettbewerb iGEM teilnehmen. Traditionell unterstützt STOCKMEIER jedes Jahr die Teilnehmergruppe aus Bielefeld, die bis jetzt immer für ihre Arbeit mit der Goldmedaille in Boston ausgezeichnet wurde. So soll auch in diesem Jahr wieder ein wissenschaftlicher Erfolg durch die Zusammenarbeit entstehen.

Die Teilnehmer, die in der Hochphase bis zu 80 Arbeitsstunden in das Projekt investieren, haben durch die Förderung die einmalige Möglichkeit, ein Projekt von Anfang bis Ende selbst zu gestalten und wichtige Erfahrungen für Ihre spätere Berufspraxis zu sammeln.

Die Präsentation war von den Auszubildenden und Studierenden von STOCKMEIER am Standort Bielefeld sehr gut besucht und alle erhielten einen spannenden Einblick in die Welt der synthetischen Biologie.